Am vergangenen Dienstag klingelte um 11:30 Uhr der UPS-Mann an meiner Tür und überreichte mir endlich den iMac 27″. Also gleich darauf ausgepackt und angeschlossen. Wobei man beim iMac eigentlich wirklich nur das Stromkabel einstecken muss, alles andere funktioniert Problemlos per Bluetooth oder Wlan.
Zu meiner Überraschung waren in dem Wireless Keyboard und der Magic Mouse bereits die Batterien eingelegt und somit sofort einsatzbereit.
Nach dem ersten Einschalten bekommt man zuerst das typische Apple-Willkommens Video zu sehen. Danach durchläuft man ein kurzes Menü, wo man alle nötigen Einstellungen vornimmt. Dort werden dann z.b. Sprache und Wlan-Einstellungen abgefragt und einige Persönliche Daten abgefragt.
Nun findet man sich auf dem Desktop wieder und kann eigentlich sofort loslegen mit dem Arbeiten. Es empfiehlt sich aber zuerst noch eventuelle Softwareupdates über die Softwareaktualisierung zu installieren.
Das große hochauflösende Displays des iMac 27″ haut einen natürlich erstmal um, auch die Helligkeit des Schirms muss man deutlich runter regeln, da es sonst schnell auf die Augen geht. Soweit ich bis jetzt gesehen hab, hat mein Display keinerlei Pixelfehler und auch das Glas davor zeigt keine Kratzer oder Brüche auf.
Positiv ist, dass er sehr leise ist, wobei man bei den Seagate Festplatten ab und zu die Plattenzugriffe hört.
Nachdem ich dann also zusätzlich noch per BootCamp Windows XP auf meine Platte gebracht habe. Installierte ich zuerst mal Steam um ein paar Games zocken zu können (natürlich ausschließlich nur, um hier diesen Testbericht zu schreiben
).
Left4Dead 2 Uncut läuft auch mit max. Einstellungen (und einer Auflösung von 2560×1440) komplett flüssig, was ich bei der Grafikkarte garnicht erwartet hätte.
Als negativen Punkt zu nennen ist, wie bei Apple üblich, die doch relativ große Hitzeentwicklung des Gerätes. Nach anspruchsvollen Anwendungen bzw. Spielen wird die Alu-Rückseite gerne mal um die 45° warm. Die GPU (Grafikprozessor) heizt sich auf schöne warme 70°-80° auf, wenn man Crysis in nativer Display Auflösung (2560×1440) und mit allen Details auf “Hoch” spielt. Hier ist dann auch die Grenze des iMac´s erreicht, da man mit diesen Einstellungen nur noch gefühlte 20FPS auf den Monitor zaubern kann. Die CPU wird hier hingegen nur ca. 50° warm.
Die Daten meines iMac´s: Quad-Core Intel i7 2,8 GHZ, 8GB RAM, ATI Radeon HD 4850 512MB
Wobei man anmerken muss, dass unter Windows XP (dort wo ich auch die Spiele getestet habe) nur 3 der 8 GB Arbeitsspeicher zur Verfügung standen. Falls ich irgendwann durch Zufall an Windows 7 kommen sollte, kann ich den Test gerne nochmals wiederholen.
Ich bin jedenfalls sehr mit meinem iMac zufrieden, da ich nicht erwartet habe, dass die Grafikkarte selbst für aktuelle Spiele in bester Auflösung ausreicht. Gut, der relativ hohe Preis schreckt vielleicht am Anfang viele potenzielle Käufer ab, doch bitte beachtet auch, dass ihr hier nicht nur einen Computer, sondern auch einen Monitor bekommt und das in einem so Flachen und schönen Design.
Wer sich nun auch entschieden hat, sich einen (i)Mac zuzulegen, sollte – da er wie gesagt auch nicht “billig” ist – zusätzlich noch das AppleCare (Garantieverlängerung) bestellen. Damit verlängert ihr die Garantie auf volle 3 Jahre. Auf eBay oder über andere Onlineanbieter findet ihr solche AppleCare Angebote natürlich wesentlich günstiger als direkt im Apple Online Store.
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